Freie Weingärten Vanyola
Das Sepplehen

 

Hier hat alles begonnen. Es war so 2003 oder 2004. Sepp meinte, er habe einen Streifen dazu genommen und dort stünde Wein.

Und würde sich keiner finden und diesen pflegen, würde er ihn ausreissen.

Hier ein Blick auf den Rotwein, ein Jahr nach Übernahme.

Ich habe mir also einen Traktor (Agria 4800) gekauft und los gelegt. Joschi hat mir dann auch geholfen.
Die Bodenbearbeitung mit dem Grubber ist eigentlich ganz manierlich, viele Weinreben liegen aber am Boden und alle Steher sind hinüber. Der Traktor steht in Vanyola, das ist unpraktisch und er ist auch ein bisserl schwach. Der Boden muss schon ideal passen, damit Grubber oder Fräse eingesetzt werden können.

Für den Keller habe ich mir dann ein Immervoll Fass aus Edelstahl mit 520 Liter gekauft. Ein Fehler, es ist etwas zu groß. Die Drahtanlage war zu erneuern, die Reben aufzubinden und die fehlenden Weinstöcke nachzupflanzen. Welchen Sorten stehen eigentlich hier?

Keine Ahnung! Nachgepflanzt werden Rathay und Prim.

Hier der Weißwein nach einem Jahr.

Im März 2006 sieht man schon die neue Erziehung der Reben. Ein wenig tief bin ich noch, aber es ist ja auch noch die alte Drahtanlage.

Die Anlage wird bereits von Attila und Marianne gepflegt. Weitgehend perfekt.

Schneidarbeit im Weißwein.

Im April 2004 habe ich den gesamten Weinberg umgebaut. Alle Steher aus Stahl, dazu Auslegebügel und einen Draht aus Edelstahl. Das war sowohl finanziell als auch von der Arbeit her ein ordentlicher Aufwand.
Also sieht die Drahtanlage jetzt so aus. Es dauert natürlich wieder eine Zeit, bis sich der Wein an die veränderten Bedingungen anpassen kann.
Im September 2006 habe ich das "Hasik" erworben. Das hat auch viel für das "Sepplehen" verändert: Wir haben plötzlich Platz!
Februar 2011, der Weißwein vor dem Schneiden. Links der Dschungel. Die hohen Bäume beschatten den Wein, die wuchernden Büsche bedeuten Druck für den Wein.
Der Weinstock vor dem Schnitt. Mit dieser Drahtanlage ist das einfach: Alle Haken lösen, durchgehen und schneiden, durchgehen und binden. Fertig. Mit einer Bindezange ginge das dann noch schneller. Aber die kostet EUR 250,-.
Eduard, ein befreundeter Weinbauer aus Vanyola könnte unser Gärten ohne viel Aufwand mitspritzen. Die Spurweite seines Traktors liegt jedoch über unserem Zeilenabstand. Wir haben ohnedies zu viel Wein und entscheiden uns die Hälfte der Zeilen abzubauen.

Mein alter Agria 4800 ist ein netter Traktor. Trotz seiner nur 10 PS ist er kein Spielzeug.

Aber zum Umbau und zur Pflege nun mit Normalspur muss etwas Kräftigers her: Ein Steyr 28er Type T188 mit 28 PS und einer kräftigen Hydraulik.

Kommt zu uns, wie alles zu uns kommt: Am Anhänger.

Mittlerweile hat er auch eine Kiste auf der Hydraulik und ich werde auch noch eine Mittelkonsole mit automatischem Zwischenstock-Räumgerät bekommen. Ein Mähwerk habe ich auch schon, da fehlt nur noch eine Kleinigkeit.